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Dr. Albert Decker – Blog
Gehirn – Mensch – Soziale Systeme: Mental- und Zukunftsgestaltung


1. Oktober 2012

Vortrag: Kopfkino und Neuronendonner – die Ästhetik innerer Bilder

lazi_extentions_Nadine_WelkEs hat sehr viel Spaß gemacht. Am 26.09.2012 war der Hörsaal an der Hochschule Esslingen voll, die Zuhörer gespannt und interessiert.

Im Rahmen des erweiterten Vorlesungsprogramms, XTENSIONS, der LAZI Akademie Esslingen hat Dr. Albert Decker für die Studenten einen Vortrag über das Gehirn gehalten. Hierbei waren der Aufbau, die Funktionen und Prozesse wie auch die Verbindung zum Verhalten das Thema. Auch die Verbindung von Gehirnprozessen und Gesundheit wurde dargestellt.

Die Herausforderung war, das Thema sehr Bildlich darzustellen. Daher auch der Titel: “…. die Ästhetik….”. Zum Einen wurde die Ästhetik des Gehirns in Bildern dargestellt, zum Anderen die “Ästhetik” von alltäglichen Wahrnehmungs-, Denk- und Entscheidungsprozessen. Letztlich mündete dies in der Darstellung möglicher Entwicklungslinien des sich ständig verändernden (plastischen) Gehirns.

Ich bedanke mich für die Einladung bei der LAZI Akademie.

Links:

www.dasGehirn.info
www.lazi-akademie.de
www.mindconcept.de und www.mindconcept-business.de

Das gesamte Programm:

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Gestaltung des Flyers: Nadine Welk, 3. Semester Grafikdesign

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25. Juli 2012

Motivation: Ist Belohnung für den Prozess oder für das Ergebnis wirksamer?

Motivation ist einer der wichtigsten Antreiber im Leben. Gerade für Führungskräfte stellt sich die Frage nach der „richtigen“ Motivation ihrer Mitarbeitenden.

Wie der SWR in einem Hörfunkbeitrag darstellt, macht Geld allein nicht fleißig.
Dies sollen mehr als 100 Studien weltweit belegen. Ein wesentlicher Grund hierfür ist, dass die Motivation und die Antriebe leiden, wenn die eigenen Anstrengungen in Geld gemessen werden.

Nachhaltiger wirkt die Belohnung für den Prozess – hin zum Ziel. Kreativität und kontinuierliche Verbesserung werden so unterstützt. Wird dagegen eine Belohnung für das Ergebnis bzw. das Ziel ausgelobt, verstärkt sich u.U. das einfache Streben nach dem Ziel. Anders herum verstärken monetäre, auf das Ziel ausgerichtete Belohnungssysteme auch die Attraktivität des Arbeitsplatzes für Mitarbeiter mit einer „einfachen“ Geldorientierung. Solche Systeme kennt man ja aus Funk und Fernsehen seit der weltweiten Finanzkrise.

Solche Effekte kennt man auch aus dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement. Setzt man Krankenstände als Zielgröße für die Führungskräfte ein, werden oft die Anstrengungen verstärkt, kranke Mitarbeiter in den Betrieb bewegen zu wollen (KOBRA-Effekt).

Den ganzen Bericht hören oder lesen:
„Geld allein macht nicht fleißig – Wie Belohnung funktioniert“. Eine Sendung von Sonja Striegl. www.swr.de….

Auch das Video von Dan Pink zeigt Zusammenhänge zwischen Motivation und Performance sehr anschaulich.
(in englischer Sprache)

Gesundheit und Führung, nachhaltige Motivation und gesundheitsgerechte Kommunikation gehören zusammen. Hierzu finden Sie hier unser Seminare zu Führung und Gesundheit auf unserer Seite für Firmen [mehr…]

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17. Juli 2012

Kennen Sie Ihre Stärken? Sie verschenken vielleicht ein Stückchen „Glück“

Spätestens seitdem Martin Seligmann die positive Psychologie begründete, richten sich die Forschungsfragen der psychologischen Forschung verstärkt auch auf die Bedingungen und Auswirkungen von Selbstbewusstsein, Mut, Zufriedenheit, individuellen Stärken usw.

Das Konzept der Stärken steht hierbei im Zentrum. Einer der Thesen lautet:

Das Stärken der eigenen Stärken führt zu einer zunehmenden
Zufriedenheit bis hin zu mehr Glück.

Hierbei müssen die Stärken von Bedeutung sein, Freude bereiten und im Kontext Sinn machen.

Eine Voraussetzung hierfür ist, seine eigenen Stärken zu kennen!

Kennen Sie Ihre Stärken?

Hierzu hat Prof. Dr. Willibald Ruch von der Fachrichtung Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik des Psychologischen Instituts der Universität Zürich einen Online-Fragebogen entwickelt. Mit der kostenlosen Teilnahme unterstützen Sie zudem die Forschung der Positiven Psychologie.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß und gesunde Stärken:

www.charakterstaerken.org

Weiterführender Link:


Kurzvortrag von Prof. Seligmann über die Positive Psychologie (auch mit deutschem Untertitel)

Bleiben Sie stark: Ihr Dr. Albert Decker

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18. Januar 2012

Antonio Damasio: Selbst ist der Mensch – Körper, Geist und die Entstehung des menschlichen Bewusstseins

Ich bin großer Fan des Gehirnforschers Antonio Damasio. Sein neues Buch ist komplex aber wunderbar.
Damasio stellt darin sein Modell der Entstehung des Selbst und des Bewusstseins vor.

Wie er klar sagt, ist ein Bewusstsein ohne den Körper nicht möglich.
Dieses Buch ist ein weiterer wichtiger Schritt den Zusammenhang zwischen Körper und Geist bzw. Denken wissenschaftlich zu klären.

Sein Modell, das er auch schon in seinem letzten Buch vorgestellt hat, wird im neuen Buch präzisiert und weitergeführt.
Daher sehe ich diese Buch eher als ein Fachbuch, aber für ambitionierte Hobby(Hirn)forscher sicher geeignet. Auf jeden Fall besonders wertvoll.

Antonio Damasio - Selbst ist der Mensch
    Damasio, Antonio
    Selbst ist der Mensch: Körper, Geist und die Entstehung des menschlichen Bewusstseins, 2011

Wer eine Zusammenfassung von Antonio Damasio selber sehen möchte, sollte den TED Kurzvortrag ansehen.

Antonio Damasio: The quest to understand consciousness
(Die Suche nach Antworten, um die Entstehung des Bewusstsein zu verstehen)

Viel Spaß beim Hören, Lesen usw.,

Albert Decker

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7. Dezember 2011

Ein wunderbares Plädoyer für die Muße und eine professionelle Langsamkeit

Ein sehr unterhaltsames Buch, das zeitweilig ah-Effekte erzeugt. Vielleicht ist das der Beginn Ihrer professionellen Langsamkeit?
Auf jeden Fall sehr zu empfehlen. Ulrich Schnabel ist Wissenschaftsjournalist und daher ist das Buch fundiert aber leicht lesbar.

mindconcept Literaturtipp: Schnabel, Ulrich : Muße: Vom Glück des Nichtstuns space
  • Schnabel, Ulrich
    Muße: Vom Glück des Nichtstuns
    2010

    [bestellen…]

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11. Oktober 2011

mindconcept-business: Betriebliches Gesundheitsmanagement, Führung und Gesundheit im Fokus

Unsere Webseite www.mindconcept-business.de ist nun online und bietet Ihnen ein umfassendes Angebot zum Betrieblichen Gesundheits- und Leistungsmanagement. Wir, das sind Prof. Dr. Franz Decker und Dr. Albert Decker haben bereits über 10 Jahre Erfahrung im Rahmen unserer Institutstätigkeit (mindconcept) gesammelt.

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Fotoquelle: codswollop | photocase.com

Das Institut mindconcept wurde im Jahr 1996 von Prof. Dr. Franz Decker und Dr. Albert Decker als Transferzentrum für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis gegründet. Das Ziel ist, ein praxistaugliches Instrumentarium zu entwickeln, das es dem Menschen ermöglicht, sich selbst gesund zu erhalten (Salutogenese). Der Ansatz wurde im Jahre 1992 durch die Veröffentlichung „Mind Fitness – Mentalgestaltung und Mentalberatung" von Prof. Decker grundlegend formuliert und mit zahlreichen Folgepublikationen ergänzt und seitdem weiterentwickelt.

Das Institut – mindconcept bietet v.a. Persönlichkeits- und Gesundheitsentwicklung für Jedermann und besitzt keinen spezifischen Fokus für Unternehmen/Organisationen. Wir bieten dort auch Coaching- und Beraterausbildungen z.B. zum Gesundheits- und MentalCoach.

Die Plattform mindconcept-business zieht den Fokus enger auf die betrieblichen Realitäten und bietet ein umfassendes Maßnahmenpaket von Vorträgen bis hin zur nachhaltigen Kulturentwicklung für die spezifische Organisation. Die mindconcept Philosophie wird dabei zum Leitgedanken für die Entwicklung gesunder, nachhaltiger Leistung in Organisationen.

mindconcept dr albert decker

www.mindconcept-business.de

Wir freuen uns auf Ihr Feedback und Ihre Anfragen.

Dr. Albert Decker

(Institut für Mental- und Zukunftsgestaltung: www.mindconcept.de)

29. Juli 2011

Gesundheit im Betrieb in der zweiten Auflage

Nun ist es endlich soweit. Die zweite Auflage unseres Buches “Gesundheit im Betrieb” ist erschienen.

Gesundheit im Betrieb Decker, Franz; Decker Albert
Gesundheit im Betrieb. Vitale Mitarbeiter – leistungsstarke Organisationen. Der Mensch im Unternehmen, Bd. 19, 2. Auflage 2011.
(Infoblatt PDF)[weitere Infos vom Verlag und Bestellung]

Das vor nunmehr 10 Jahren in der ersten Auflage erschienene Buch hat in Brisanz noch gewonnen.
So titelt der Spiegel in dieser Woche erneut mit dem Thema Burnout – dieses Mal: Wege aus dem Burnout.
Viel Spaß beim Lesen,

Albert Decker

Weitere Infos: www.mindconcept.de

24. Juli 2010

Sogar der Stern titelt diese Woche: Mentale Kraft

AliGanzOben

Der Stern titelt diese Woche mit dem Thema: 

“Mentale Kraft – Wie Sie es schaffen, sich im richtigen Moment zu konzentrieren und Ihre Fähigkeiten abzurufen.”

Der Artikel bezieht sich stark auf den Spitzensport und gibt wenige Hinweise für “Normalbürger”. Dennoch ein lesenswerter Artikel, der hilft das Thema in der Öffentlichkeit bekannter zu machen.

“Mentaltechnik ist keine Esoterik, sondern beruht auf Hirnforschung” schreiben die Autoren dann auch. Ich würde es vorsichtiger ausdrücken: “Es wird von der modernen Hirnforschung bestätigt – denn die Techniken und Methoden sind z.T. uralt.”

Schade nur, dass Spitzensportler als Vorbild beschrieben werden. Sie als Maßstab zu nehmen hieße, sich Menschen in extremen Situationen am Rande der Leistungsfähigkeit als Vorbild zu nehmen. In unserer heutigen Zeit geht es aber für die meisten Menschen darum, die Lebensbalance aufzubauen, zu erhalten oder zu verbessern – eben um nachhaltige Leistungsfähigkeit in normalen Kontexten: also Gesundheits- und Mentaltraining.

Ich wünsche starke mentale Kraftquellen und nachhaltig viel Spaß,
Albert Decker

Stern Nr. 30 22.07.2010 www.stern.de

9. Juli 2010

Burn-out wird zur Volkskrankheit

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Die Wochenzeitschrift, Die Zeit behandelte das Thema Burn-out bislang unter der Rubrik „Wissen“. In der aktuellen Ausgabe ist das Schwerpunktthema mit zwei Seiten im Wirtschaftsteil vertreten.

Der sehr gute Artikel umfasst alle wichtigen Aspekte des komplexen Themas. So stellt es die Deutschen als ein Arbeitervolk dar – obwohl laut Statistik wir weniger arbeiten als das früher der Fall war?!

Titel: Arbeiten, bis der Arzt kommt. Der Burn-out wird zur Volkskrankheit. Woran liegt das? Eine Erkundung in der Arbeitswelt.

Quelle: http://www.zeit.de/2010/28/Arbeitswelt-Burnout
von Kolja Rudzio und Wolfgang Uchatius

Viel Kraft und Energie,
Albert Decker

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20. Mai 2010

Informationszeitalter gegen das Prinzip Hoffnung – und wer ist entspannter?

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In einem Interview in der Zeit vom 12. Mai mit dem Sozialphilosophen Hans Joas stellt Evelyn Finger die Frage: … Heiner Müller sagte „… Hoffnung sei etwas für Leute, die unzureichend informiert seien….“

Hans Joas antwortete darauf:

„Das hieße ja, wer sich freut, hat die schlechte Nachricht nur noch nicht vernommen. So eine Behauptung ist rhetorisch eindrucksvoll, weil der Pessimist von sich behauptet: Ich allein habe eine realistische Einsicht in die bevorstehende Katastrophen. Wenn ihr so gut Bescheid wüsstet wie ich, würde euch das Lachen vergehen.

Als empirischer Wissenschaftler behaupte ich dagegen: Man muss die Gegenwart möglichst vorurteilsfrei erforschen, um zu wissen, was die Zukunft bringt. Der Witz an der Hoffnung ist, dass wir auch bei schlechten Aussichten nicht verzweifeln.“

Quelle: Hans Joas, Evelyn Finger: Unterwegs ohne Illusion, Die Zeit Nr. 20, 12.Mai 2010, S. 64. (das ganze Interview: http://www.zeit.de/2010/20/Hoffnung-Joas)

Mehr braucht man dazu nicht sagen: Das Prinzip Hoffnung ist besonders im Informationszeitalter von zentraler Bedeutung.

Ich wünsche starke Hoffnungen und gute Potenzialentwicklung,

Albert Decker