Ich bin großer Fan des Gehirnforschers Antonio Damasio. Sein neues Buch ist komplex aber wunderbar.
Damasio stellt darin sein Modell der Entstehung des Selbst und des Bewusstseins vor.
Wie er klar sagt, ist ein Bewusstsein ohne den Körper nicht möglich.
Dieses Buch ist ein weiterer wichtiger Schritt den Zusammenhang zwischen Körper und Geist bzw. Denken wissenschaftlich zu klären.
Sein Modell, das er auch schon in seinem letzten Buch vorgestellt hat, wird im neuen Buch präzisiert und weitergeführt.
Daher sehe ich diese Buch eher als ein Fachbuch, aber für ambitionierte Hobby(Hirn)forscher sicher geeignet. Auf jeden Fall besonders wertvoll.
Damasio, Antonio
Selbst ist der Mensch: Körper, Geist und die Entstehung des menschlichen Bewusstseins, 2011
Ein sehr unterhaltsames Buch, das zeitweilig ah-Effekte erzeugt. Vielleicht ist das der Beginn Ihrer professionellen Langsamkeit?
Auf jeden Fall sehr zu empfehlen. Ulrich Schnabel ist Wissenschaftsjournalist und daher ist das Buch fundiert aber leicht lesbar.
Schnabel, Ulrich Muße: Vom Glück des Nichtstuns
2010
Unsere Webseite www.mindconcept-business.de ist nun online und bietet Ihnen ein umfassendes Angebot zum Betrieblichen Gesundheits- und Leistungsmanagement. Wir, das sind Prof. Dr. Franz Decker und Dr. Albert Decker haben bereits über 10 Jahre Erfahrung im Rahmen unserer Institutstätigkeit (mindconcept) gesammelt.
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Das Institut mindconcept wurde im Jahr 1996 von Prof. Dr. Franz Decker und Dr. Albert Decker als Transferzentrum für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis gegründet. Das Ziel ist, ein praxistaugliches Instrumentarium zu entwickeln, das es dem Menschen ermöglicht, sich selbst gesund zu erhalten (Salutogenese). Der Ansatz wurde im Jahre 1992 durch die Veröffentlichung „Mind Fitness – Mentalgestaltung und Mentalberatung" von Prof. Decker grundlegend formuliert und mit zahlreichen Folgepublikationen ergänzt und seitdem weiterentwickelt.
Das Institut – mindconcept bietet v.a. Persönlichkeits- und Gesundheitsentwicklung für Jedermann und besitzt keinen spezifischen Fokus für Unternehmen/Organisationen. Wir bieten dort auch Coaching- und Beraterausbildungen z.B. zum Gesundheits- und MentalCoach.
Die Plattform mindconcept-business zieht den Fokus enger auf die betrieblichen Realitäten und bietet ein umfassendes Maßnahmenpaket von Vorträgen bis hin zur nachhaltigen Kulturentwicklung für die spezifische Organisation. Die mindconcept Philosophie wird dabei zum Leitgedanken für die Entwicklung gesunder, nachhaltiger Leistung in Organisationen.
Das vor nunmehr 10 Jahren in der ersten Auflage erschienene Buch hat in Brisanz noch gewonnen. So titelt der Spiegel in dieser Woche erneut mit dem Thema Burnout – dieses Mal: Wege aus dem Burnout. (http://www.spiegel.de/spiegel/)
“Mentale Kraft – Wie Sie es schaffen, sich im richtigen Moment zu konzentrieren und Ihre Fähigkeiten abzurufen.”
Der Artikel bezieht sich stark auf den Spitzensport und gibt wenige Hinweise für “Normalbürger”. Dennoch ein lesenswerter Artikel, der hilft das Thema in der Öffentlichkeit bekannter zu machen.
“Mentaltechnik ist keine Esoterik, sondern beruht auf Hirnforschung” schreiben die Autoren dann auch. Ich würde es vorsichtiger ausdrücken: “Es wird von der modernen Hirnforschung bestätigt – denn die Techniken und Methoden sind z.T. uralt.”
Schade nur, dass Spitzensportler als Vorbild beschrieben werden. Sie als Maßstab zu nehmen hieße, sich Menschen in extremen Situationen am Rande der Leistungsfähigkeit als Vorbild zu nehmen. In unserer heutigen Zeit geht es aber für die meisten Menschen darum, die Lebensbalance aufzubauen, zu erhalten oder zu verbessern – eben um nachhaltige Leistungsfähigkeit in normalen Kontexten: also Gesundheits- und Mentaltraining.
Ich wünsche starke mentale Kraftquellen und nachhaltig viel Spaß, Albert Decker
Die Wochenzeitschrift, Die Zeit behandelte das Thema Burn-out bislang unter der Rubrik „Wissen“. In der aktuellen Ausgabe ist das Schwerpunktthema mit zwei Seiten im Wirtschaftsteil vertreten.
Der sehr gute Artikel umfasst alle wichtigen Aspekte des komplexen Themas. So stellt es die Deutschen als ein Arbeitervolk dar – obwohl laut Statistik wir weniger arbeiten als das früher der Fall war?!
Titel: Arbeiten, bis der Arzt kommt. Der Burn-out wird zur Volkskrankheit. Woran liegt das? Eine Erkundung in der Arbeitswelt.
In einem Interview in der Zeit vom 12. Mai mit dem Sozialphilosophen Hans Joas stellt Evelyn Finger die Frage: … Heiner Müller sagte „… Hoffnung sei etwas für Leute, die unzureichend informiert seien….“
Hans Joas antwortete darauf:
„Das hieße ja, wer sich freut, hat die schlechte Nachricht nur noch nicht vernommen. So eine Behauptung ist rhetorisch eindrucksvoll, weil der Pessimist von sich behauptet: Ich allein habe eine realistische Einsicht in die bevorstehende Katastrophen. Wenn ihr so gut Bescheid wüsstet wie ich, würde euch das Lachen vergehen.
Als empirischer Wissenschaftler behaupte ich dagegen: Man muss die Gegenwart möglichst vorurteilsfrei erforschen, um zu wissen, was die Zukunft bringt. Der Witz an der Hoffnung ist, dass wir auch bei schlechten Aussichten nicht verzweifeln.“
Richtige mentale Ziele sind keine Vermeidungsziele. Das Gehirn wird beim Anblick einer Leckerei immer diese als Auslöser nehmen. Im Gehirn geht dann die Vorfreude- und Belohnungskaskade los. Eine Lernschleife für das Gehirn. Leider lernt es dabei, dass die Curry-Wurst doch lecker ist.
Jetzt hilft nur noch, den inneren Schweinehund auf den Plan zu rufen – oder Akupunktur? )
Das Gehirn braucht für das Umlernen von Gewohnheiten also attraktive Ziele, die mit dem zu verhindernden Auslösereiz nichts gemein haben.
Z.B. ich bin rank und schlank ), ich bin fit und aktiv ….
Aber: Vergessen Sie nicht den Spaß beim Essen.
Ist es schlimmer, hin und wieder eine Curry-Wurst mit Spaß und Leidenschaft zu essen, anstatt etwas gesundes aber mit Frust? Auch Spaß und Leidenschaft bedeuten Gesundheit.
Optimal ist, etwas Gesundes mit Spaß und Leidenschaft zu konsumieren. Und das geht oftmals nur über das Ändern von Gewohnheiten mit Hilfe von attraktiven Zielen. (Es muss ja nicht jeden Tag Curry-Wurst sein!)
Ich wünschen Ihnen
gesunde und besinnliche Weihnachtstage
und einen erfolgreichen Start in das neue Jahr.
Das “gesunde” Weihnachtsmotiv in diesem Jahr ist der Grünkohl. Mein Kollege Benjamin Kummer ist für das kreative Werk verantwortlich (www.benjamin-kummer.de) – Applaus.
Gesundheitlicher Wert des Grünkohls
Grünkohl ist inhaltsmäßig der „Star“ unter den Kohlarten. Die Blätter sind reich an grünem Blattfarbstoff Chlorophyll und daher auch an Magnesium, aber auch Kalium, Kalzium und Mangan sind reichlich vertreten.
Der Vitamin-A- und C-Gehalt des Grünkohls sind beträchtlich, er kann sich darin mit Spinat und Mangold messen, außerdem enthält er mehrere B-Vitamine, u.a. das seltene B6. Das Kalium im Grünkohl hilft, Wasser- ansammlungen aus dem Körper herauszuschwemmen, und kräftigt damit Niere, Blase und Herz.
Prof. Dr. Michael Hamm, Ernährungswissenschaftler an der Fachhochschule Hamburg und Beiratsmitglied im IgloForum, einem Expertengremium für gesunde Ernährung, erklärt in der Zeitschrift „Neue Gesundheit“, warum der vitaminreiche Grünkohl einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge beisteuert: „Nur sehr wenige Gemüsesorten können im Vitamin C- und Beta-Karotin-Gehalt mit Grünkohl konkurrieren. Gerade diese beiden Vitamine gelten als wichtige Schutznährstoffe, da sie mithelfen, die Zellen vor schädlichen Sauerstoffverbindungen, sogenannten freien Radikalen, zu bewahren…“.
Rezept: Grünkohl mit Nudeln
(4 Personen)
ca. 500 g Grünkohl fein hacken, mit 1 Eßl. Olivenöl und Knoblauch anbraten, mit ca. 1/4 1 Gemüsebrühe ablösehen und ca. 20 Minuten dünsten. Kurz vorher 1-2 Eßl. Tomatenwürfel mitdünsten. Anschließend mit Muskat, Oregano, Salz, 2-3 Eßl. Sahne abschmecken und mit gekochten Teigwaren vermischen, mit Parmesan bestreut servieren.
(Quelle: Hanni Decker, Das Gemüse-ABC)
Wenn Ihr jetzt noch nette Leute zu einem geselligen Abend einladet, ist der gesundheitliche Wert noch höher.